| OPINION: Foro (Naturalización facilitada: sí o no) |
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POLITICA
«Foros»
En esta subsección publicaremos opiniones de personalidades
políticas, parlamentarios, expertos, universitarios, hombres
de empresa, periodistas, etc. sobre temas de gran actualidad y donde
la opinión se divida en dos o más posiciones. «Punto
Latino» mantiene la línea de no tomar partido, pero fomenta
la información, la reflexión y la expresión de
puntos de vista diversos en el marco del respeto recíproco y
de la sujeción a las leyes.
En las líneas que siguen los lectores encontrarán — sobre la «naturalización facilitada: sí o no» — tres argumentos por cada posición. Por razones de tiempo brindamos a nuestros lectores los textos en alemán. En los próximos foros, lo haremos en español y portugués. Las posiciones sostenidas por los participantes en «foro» no comprometen la línea editorial de PL ni de sus responsables. |
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POR EL «SI»
Ursula Wyss, vicepresidenta del PS y consejera nacional
Drei Gründe, weshalb zwei JA zur erleichterten
Einbürgerung am 26. September eine Selbstverständlichkeit
sind:
1. Es geht nicht um Fremde, sondern um unsere Schulkameraden und deren Kinder. Sie sind hier geboren oder aufgewachsen und haben den Grossteil ihrer Schulzeit in der Schweiz absolviert. Die Second@s und Terzos sprechen unsere Sprache, tragen zu unserem Wohlstand bei und haben ihren festen Platz in unserer Gesellschaft. Es sind Einheimische ohne Pass. Korrigieren wir diesen Missstand und ermöglichen ihnen ein erleichtertes Einbürgerungsverfahren. Dies ist übrigens nichts revolutionäres: 14 Kantone kennen bereits die erleichterte Einbürgerung - und haben gute Erfahrungen damit gemacht. 2. Vereinheitlichen wir die Wohnsitzfristen schweizweit. Die Wohnsitzfristen variieren von Kanton zu Kanton, von Gemeinde zu Gemeinde. Zieht eine Ausländerin von Nidwalden nach Bern, kann sie sich bereits nach zwei Jahren einbürgern lassen. Zieht sie aber umgekehrt von Bern nach Nidwalden, so muss sie 12 Jahre warten, bis sie ein Einbürgerungsgesuch einreichen kann - selbst wenn sie in der Schweiz geboren ist. Das ist unsinnig und ungerecht. Mit einem Ja schaffen wir die gleichen Wohnsitzfristen für alle. 3. Vermeiden wir Doppelspurigkeiten. Mit dem heutigen Verfahren prüfen Gemeinden, Kantone und Bund die selben Daten. Diese ist teuer und überflüssig. Mit der Einbürgerungsvorlage, über die wir am 26. September abstimmen, werden die administrativen Abläufe verbessert. Dies führt zu schnelleren Verfahren, weniger Bürokratie und geringeren Verwaltungskosten. |
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POR EL «NO»
Aliki M. Panayides, Secretaria General del SVP Schweiz
1. Es ist nicht nötig, die Einbürgerung noch
mehr zu erleichtern. 2006 tritt nämlich ein Gesetz in Kraft, dass
für Einbürgerungen nur noch geringe Gebühren verlangt
werden dürfen. Damit ist das grösste Hindernis, der hohe Preis,
weg.
2. Kinder mit einem Elternteil, der 5 Schuljahre hier absolviert hat, sollen automatisch bei Geburt Schweizer werden. Das hat zur Folge, dass Kinder, die zu Hause in einem fremden Umfeld gross werden, trotzdem einen Schweizer Pass haben, auch wenn sie nicht integriert sind. Das ist falsch. 3. Bei den Vorlagen handelt es sich um Mogelpackungen, weil die erste Generation zur zweiten gemacht wird. Die zweite Generation soll plötzlich nicht mehr sein, wer hier geboren und aufgewachsen ist, sondern wer hier 5 Schuljahre gemacht hat. |
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