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Escritores suizos: Sandra Hughes
LITERATURA
Sandra Hughes: «Lee Gustavo»

Kurze Inhaltsangabe
Lee Gustavo liegt im Krankenhaus einer englischen Kleinstadt. Lee kann nicht reden, sich kaum bewegen, weiß nicht, was geschehen ist. Im Dämmerschlaf zieht Lees Leben vorbei, unterbrochen durch die fürsorgliche Krankenschwester Anna.

Lee hat Onkel Moses erpresst und landet im Gefängnis, was zu allerlei Folgeproblemen führt. Trotzdem findet Lee noch ein paar Gelegenheitsjobs, schlägt sich durch als «Haushalthilfe für alle Fälle» bei einer exzentrischen Trendjournalistin oder mit dem Verscherbeln von aufgemöbeltem Trödel, den die konsumfreudige Mittelschicht nachts auf einer Schutthalde deponiert.

Eines Abends findet Lee einen Brief vom Vater, den dieser vor dem Selbstmord an seine Frau geschrieben hat. Seine Geschichte führt nach Brasilien in eine Familie, in der man keine Skrupel kennt: der Zwillingsbruder quält ihn mit allen Mitteln, der Vater verrät ihn, seine erste Frau verliert er.

Lee versteht vieles neu, findet ins Gleichgewicht, gewinnt Boden. Und macht sich daran, eine offene Rechnung zu begleichen …

Frisch und unsentimental berichtet Lee aus einem Leben mit schlechten Karten, in dem alle Gewissheiten und Identitäten changieren und weder das Kausalgesetz noch die Geschlechterrolle eine ausgemachte Sache sind.

Biographie
Sandra Hughes, 1966 geboren und aufgewachsen in Luzern, Studium der Kunstwissenschaft, Geschichte des Mittelalters und der Humangeografie an der Universität Basel. Sandra Hughes arbeitete als Kunstvermittlerin in den Kunsthäusern Zürich und Zug. Nach einem kurzen Abstecher in die Bieler Ideenfabrik «Brainstore» ist sie seit 1998 bei den Museumsdiensten Basel für Bildung und Vermittlung tätig. Sandra Hughes lebt mit Mann und Sohn in Allschwil, Baselland. «Lee Gustavo» ist ihr erster Roman.

Quelle: limmatverlag.ch

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Foto: la autora en las jorndas literarias de Soleure (2007).

LITERATURA
«Lee Gustavo»
— En bref (français) —

Woumm! Black out. Dès le premier paragraphe un métorite s'écrase dans la tête de Lee Gustavo; la parution de ce premier roman de Sandra Hughes n'est pas moins soudaine. Le protagoniste, après qu'il a été percuté par le météorite égaré, délire dans une clinique à travers ses propres souvenirs, qui cristallisent peu à peu l'image d'un marginal. Des petits boulots de toute sorte dessinent une biographie peu bourgeoise. Une des dimensions de cette biographie, terriblement malsaine, se joue au Brésil, lorsque Gustavo Lee venge le triste suicide de son père, dont c'est le pays d'origine.
L'auteure, qui a grandi à Lucerne et vit à Allschwil, signe là un impressionnant premier livre, où le tempérament aventureux du personnage éponyme se reflète dans la langue, pour le plus grand plaisir du lecteur. Sandra Hughes a trouvé un ton alerte et malicieux, qui rend avec esprit une perception rebelle de la vie. A la fin, le chaos initial se recompose en un ensemble ordonné... que le météorite ne pouvait pas rater.

Source: www.culuractif.ch

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